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Wie alles begann. 1990 !? 1991 1992 Das Jongleurduo Alles in allem war „Die Wegwerfgesellschaft“ für beide Partner eine wichtige und fruchtbare Zeit des Dazulernens und der Entwicklung, der unvermeidlichen gelegentlichen Misserfolge und des Hochgefühls nach zahlreichen erfolgreichen Auftritten. 1998 Da eine Gesellschaft mit nur einem Mitglied nicht so richtig funktionieren kann, hört damit auch „Die Wegwerfgesellschaft“ auf, zu existieren. Ebenfalls in diesem Jahr findet der erste Auftritt der Clowns „Pippo und Peppino“ statt. Pippo ist eine Figur aus einem Kinderprogramm der Wegwerfgesellschaft, gespielt von Günther Letsch, Peppino ist der zu dieser Zeit 5 ½ jährige Jonas Letsch. Es folgen zahlreiche Auftritte mit dem Clown-Theaterstück „Der geheimnisvolle Koffer“ 1999 „komeede, kug´lfuhr, g´schwätz“ ist eine schwäbisch-kabarettistische Artisitik-Show. Sie lebt von Eugen und Mathilde Freudigmann, zwei Figuren aus Wegwerfgesellschaftszeiten. Dieses Programm wächst sich zu erfolgreichen abendfüllenden Show aus. Eugen und Mathilde sind auch als Conferenciers bei verschiedenen Kleinkunstveranstaltungen zu sehen. |
2000
Das Solo-Dasein ist zwar erfolgreich, aber die Erfolge müssen eben oft auch alleine gefeiert werden, was nicht den größten Spaß bringt. Deshalb nimmt nach dem Zusammentreffen mit Andi Musen eine lang gehegte Idee Formen an: Ein Amateur-(nicht zu verwechseln mit Laien-) Varieté-Projekt. Außerdem ist Jonas der Peppino-Rolle entwachsen. Die Idee eines mittelalterlichen Programms entsteht, nicht zuletzt inspiriert durch die Ruine Hornstein in Bingen, die schon öfter Schauplatz erfolgreicher Auftritte war und eine kaum zu überbietende Kulisse für Open-Air- Veranstaltungen darstellt. 2001 Unter den Namen „Fagus
und Fraxinus“ betreten Günther und Jonas Latsch als
mittelalterliche Gaukler das Geschehen. Das nächste Projekt steht
auf der Bühne, bzw. der Straße. Erste Auszeichnung für dieses Programm: 1. Preis in der Kategorie Zauberei beim Altensteiger Gauklertreffen. Bis heute entwickelt sich das Ganze immer weiter und ein Ende ist glücklicherweise nicht absehbar. Wie aus einschlägigen Fernsehserien gewohnt, bekommt Jonas einen Nachfolger als Peppino. Nachdem sein Bruder Simon krankheitsbedingt kurzfristig, spontan und hochimprovisativ in die Rolle des Peppino schlüpft und sein clowneskes Talent offenbart, beginnt die Arbeit am neuen Pippo und Peppino – Stück „Ein Geburtstag wie verhext“ das ebenfalls bis heute gespielt wird -- nur eben mit Simon als Peppino. 2002Die Feuerkünste, schon seit längerer Zeit Bestandteil des Fagus & Fraxinus-Programms bekommen mehr Gewicht und dann eine eigene Show im Feuerspektakel „Feuer und Flamme“ 2003 Eine weitere Auszeichnung: 4. Preis insgesamt beim Altensteiger Gauklerfestival, was gegenüber 2001 keinen Rückschritt bedeutet, es wurde lediglich auf die Kategorien verzichtet und dadurch die Konkurrenz vergrößert.
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2004 bis heute sind diese drei Programme - „Fagus & Fraxinus“, „Pippo & Peppino“ und „Feuer und Flamme“ aktiv und entwickeln sich weiter, im Hinterkopf spuken neue Ideen, die ans Licht wollen, man darf gespannt sein, wie das Ganze weitergeht ... 2005 Am 30. April - der Walpurgisnacht - gibt Jonas
Letsch, alias Fraxinus, sein Debut als Feuerkünstler und ist kurze
Zeit später nicht mehr aus dem Feuerspektakel "Feuer
und Flamme" wegzudenken. Das Repertoire der Gaukler Fagus und Fraxinus wird durch die Unterstützung, die Jonas in der Zirkus- und Theaterschule MOSKITO in Ravensburg erfährt zunehmend artistischer,Jonglage-betonter und anspruchsvoller. 2007 Pippo und Peppino betreten zum (wahrscheinlich) letzten Mal die Bühne. Auch Simon ist der Rolle langsam entwachsen. Aber - die Technik und der Übungsfleiß von Simon und Jonas macht es möglich: Mit Illuminaria entsteht die erste Bühnennummer zu dritt. Eine Jonglage- und Swinging- Nummer, bei der die Jongleure kaum wahrgenommen werden, es wirken vor allem die Lichtskulpturen, die von den LED-beleuchteten Requisiten in die Luft gezeichnet werden. Parallel dazu nimmt eine neue Gruppe, ein neues Projekt Formen an. Improvvisationstheater ist das Thema und aus der "feindllichen Übernahme" eines VHS-Kurses entsteht die Gruppe "spieltrieb" 2009 im Januar steht "spieltrieb - Theater aus dem Nichts" zum ersten mal auf der Bühne des Alten Schlachthofes in Sigmaringen, wo wir eine neue Heimat gefunden haben. |


